Das Beste von allem: Was Coaching, Philosophie, Literatur und Kunst verbindet.

Auf diese Spurensuche begibt sich dieses Blog. Die Absicht ist: Heterogenes auf Zusammenhänge zu befragen, sich zu verirren, um etwas Unverhofftes zu finden, Umwege zu machen, um anzukommen, ins Gegenlicht zu blinzeln, um Konturen besser wahrnehmen zu können.

Als Coach, Karriereberater und Berater für Human Resources-Projekte beschäftige ich mich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Menschen. Je länger ich im Beruf bin, desto mehr gewinne ich den Eindruck, dass gerade in unser hypermodernen, hoch technisierten, kybernetischen Welt der menschliche Faktor der alles bestimmende und beherrschende ist. In Unternehmen und Organisationen, in Prozessen und Projekten, in der Politik und auch sonst in jedwedem Betrieb und jedweder Branche: es menschelt hinter den meisten streng rational und sachorientiert daherkommenden Entscheidungen.

Ob eine Aufgabe als erfüllend erlebt wird, ob ein Projekt gelingt, ob eine unternehmerische Maßnahme greift, hängt weit stärker von menschlichen als von technisch-organisationellen Einflüssen ab. Das war der Grund für mich, nach einem übergeordneten Thema zu suchen, das diese irgendwo unberechenbare Seite des (Arbeits-)lebens zusammenfasst und überspannt. In der Philosophie werden die archetypischen menschlichen Fragen seit zweieinhalb Jahrtausenden höchst kompetent und herausfordernd behandelt. Literatur ist einerseits oft das Medium, das Gefäß, wo hinein Philosophen ihre Ideen gießen und umgekehrt liefert Literatur häufig den Praxistext – die experimentelle Überprüfung philosophischer Annahmen in Erzählform. Die bildende Kunst zuletzt schenkt uns eine Ahnung davon, wie und in welcher ästhetischen Art und Weise auf die Welt und das Leben geblickt werden kann. Ihr Thema ist die Wahrnehmung.

Philosophie, Literatur und Kunst – letztere auch in ihrer Praxis als Malerei – mit meiner beruflichen Arbeit als Coach zu kleinen Feuilletons zusammenzuschmelzen ist mein Ziel.

Das Ergebnis, so hoffe ich, möge einerseits unterhalten und andererseits unerwartete Querverbindungen und Wurzelbildungen offenlegen.

Falk Schornstheimers Blog